Darm-Sanierung

Ein gesunder Darm ist die Kraft des Lebens

Die Stabilisierung und Regeneration des im Darm lokalisierten Abwehrsystems, seiner Schleimhautbarriereschranke zwischen körperlicher Innen- und Außenwelt sowie als Resorptionsorgan für unsere Nahrung stellt einen wichtigen therapeutischen Teilaspekt der Cellsymbiosistherapie nach Dr. med. Heinrich Kremer dar. 

Die Stabilisierung, Regeneration sowie der Schutz der Schleimhäute des Darmes ist nicht nur wegen der Tatsache, dass 80 Prozent des spezifischen Immunsystems in den Darmschleimhäuten und seiner unmittelbaren Umgebung lokalisiert sind, sondern dass hier alle zur Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion notwendigen essentiellen Mikro- und Makronährstoffe resorbiert werden müssen.

Die Darmflora

Eine gesunde Darmflora besteht aus Hunderten verschiedenen Bakterienstämmen. Diese Bakterien leben mit uns in einer Symbiose und bilden das Immunsystem der Darmschleimhaut-Oberfläche. Das gesunde Milieu der Darmflora kann sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Medikamente, Konservierungsstoffe und andere Lebensmittelzusätze so verändern, dass es zu einem Ungleichgewicht zwischen den gesunden und krankmachenden Darmbakterien kommt. Die krankmachenden Bakterien können sich in dem gestörten Darmmilieu übermäßig vermehren, indem sie unverdaute Nahrung durch Gärung verwerten und metabolische Rückstände produzieren.

Bei diesen Rückständen handelt es sich um meistens giftige Abbauprodukte der Bakterien, die dann über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen können. Durch eine über Wochen und Monate bestehende Dysbiose – Entwicklung der pathologischen Darmflora -  kann es zur Veränderung der Darmschleimhaut und der Darmwände kommen. Dies führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand, die durch eine einfache Stuhluntersuchung erkennbar ist. Es kann eine mögliche Ursache der vermehrten Aufnahme von zu großen molekularen Nahrungsmitteleiweißen sein, was zu Lebensmittelunverträglichkeiten und chronischen Entzündungsprozessen führen kann. 

Leaky-Gut-Syndrom

In der Medizin werden diese Veränderungen der Durchlässigkeit von Darmschleimhaut als „Leaky-Gut-Syndrom” (der leckende Darm) bezeichnet.

Durch eine einfache Stuhluntersuchung lässt sich die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut genau bestimmen. Labortechnisch wird das Alpha-1-Antitrypsin im Stuhl bestimmt. Erhöhte Werte zeigen dann eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut an.

Die Regeneration ist es wichtig, den Darm bzw. die Darmschleimhaut mit den richtigen, gesunden Bakterien durchgehend zu therapieren und allergenhaltige Lebensmittel zu meiden. Ziel ist es, die erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut wieder zurückzubilden und eine intakte Darmflora aufzubauen.

Entzündungsstoffwechsel


Bei stetiger Belastung der Darmschleimhäute mit Allergenen kommt es meistens zu einer Verminderung der Resorptionsfähigkeit der Darmschleimhaut, dem Malabsorption-Syndrom, das zu Mangelversorgung mit Vitaminen, besonders B12, Spurenelementen, Mineralstoffen, Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren, Antioxydantien, Phospholipiden und Polyphenolen führt. Die Mangelversorgung ist wieder für Störungen in der Energiebildung und der Zellleistungssteuerung in Mitochondrien verantwortlich. So können Mitochondiopathien entstehen, die auch zu vielen chronischen Leiden führen können.

Daher ist die langfristige und gründliche Sanierung der Darmschleimhaut durch darmgesunde Ernährung und Einnahme von effektiven Mikroorganismen von entscheidender Bedeutung.

Darmgesunde Ernährung


Eine vernünftige Ernährungsumstellung ist unabdingbar, um den Darm wieder in Ordnung zu bringen. In erster Linie kommt es darauf an, gärungsfreie Lebensmittel zu essen, also Nahrungsmittel, die im Darm nicht zu Gärungsprozessen und Blähungen führen.

Die darmgesunde Ernährung soll außerdem antientzündlich, allergenarm, glutenfrei, nicht Histamin bildend, überwiegend basisch, reich an essentiellen Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren als auch kohlen-hydratreduziert sein.

Die Basis für eine antientzündliche und allergenarme Ernährung ist ein Lebensmittel Unverträglichkeits-Test. Die immunologisch auffälligen Nahrungsmittel verursachen die Lebensmittelallergien. Sie sollen aus der täglichen Ernährung eliminiert oder zumindest reduziert werden. Je nach Beschwerdebild sollen auch Lebensmittel gestrichen werden die Histamin-, Fruchtzucker-, Milchzucker-, Gluten- oder Schimmelpilzhaltig sind oder zu schnellen Blutzuckeranstieg führen. Die auf den Patienten extra zugeschnittene Ernährungsumstellung kann vorzugsweise durch Probiotika aktiv unterstützend wirken.

Probiotika


Probiotika sind Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die lebensfähige Bakterien zum Aufbau der Darmflora enthalten. Probiotika haben dort ihren berechtigten Einsatz, wo eine Milieuumstellung der Darmflora erreicht werden soll.

Probiotika mit effektiven Mikroorganismen sollen die Darmflora durch ihren Gehalt an lebensfähigen speziellen Milchsäurebakterien wieder ins richtige Milieu bringen und auf natürliche Weise Fäulnis- und Gärungsbakterien verdrängen können.

Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.

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